{"id":910,"date":"2015-01-27T11:45:22","date_gmt":"2015-01-27T10:45:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nwhp.eu\/?p=910"},"modified":"2015-01-27T17:57:42","modified_gmt":"2015-01-27T16:57:42","slug":"hilfe-fuer-geschaedigte-schweizer-franken-kreditnehmer-chf-kostenlose-erstberatung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nwhp.at\/en\/hilfe-fuer-geschaedigte-schweizer-franken-kreditnehmer-chf-kostenlose-erstberatung\/","title":{"rendered":"Hilfe f\u00fcr gesch\u00e4digte Schweizer Franken-Kreditnehmer (CHF) \u2013  kostenlose Erstberatung"},"content":{"rendered":"<p>Sollten auch Sie in den letzten Tagen besorgniserregende Nachrichten von Ihrer Hausbank erhalten haben oder bef\u00fcrchten m\u00fcssen, in K\u00fcrze welche zu erhalten, sind Sie nicht alleine:<\/p>\n<p>In den letzten Tagen haben sich eine Vielzahl von gesch\u00e4digten oder gef\u00e4hrdeten Schweizer-Franken-Kreditkunden an uns gewandt hat; die enorme Verteuerung des CHF bedeutet f\u00fcr einige Kreditnehmer eine existenzbedrohende Gefahr; wir m\u00f6chten allen interessierten CHF-Gesch\u00e4digten unsere Hilfe anbieten! Wir arbeiten mit s\u00e4mtlichen g\u00e4ngigen \u00f6sterreichischen und auch deutschen Rechtschutzversicherungen zusammen; (Auch) als Rechtschutzversicherte haben Sie ein Recht auf freie Anwaltswahl!<\/p>\n<p>Da uns bewusst ist, dass nicht ALLE Betroffenen \u00fcber eine Rechtschutzversicherung verf\u00fcgen, bieten wir (sofern die Kosten nicht ohnehin durch eine Versicherung \u00fcbernommen wird) eine <strong>kostenlose<\/strong> Erstbegutachtung* f\u00fcr Betroffene nachfolgender (denkbarer) 4 Fallgruppen, an:<br \/>\n[su_nt_box style=&#8221;green&#8221; closable=&#8221;un-closable&#8221;]\n<p>\u2022 Kreditkunden wurden durch einen (vermeintlich zur Risikoabgrenzung empfohlenen) Stop-Loss ausgestoppt;\u00a0diese Kunden wurden im Ergebnis wohl (ungewollt) zum denkbar schlechtesten Kurs (ggf. kritisch zu hinterfragen, hat die Bank ein entsprechendes Deckungsgesch\u00e4ft abgeschlossen? War der Kurs marktkonform?\u2026) konvertiert!<\/p>\n<p>\u2022 Kreditkunden werden in den n\u00e4chsten Wochen seitens der Bank zu einer (Zwangs)-Konvertierung und\/oder Nachbesicherung gedr\u00e4ngt (\u201egezwungen\u201c)!<\/p>\n<p>\u2022 Kreditkunden wollten noch vor der CHF-Aufwertung (in Euro oder in eine andere Fremdw\u00e4hrung: z.B. Japan Yen,..) konvertieren, dies wurden Ihnen jedoch untersag bzw. nicht (rechtzeitig) durchgef\u00fchrt.**<\/p>\n<p>\u2022 An- und Verkaufsauftr\u00e4ge von Devisen- und\/oder Wertpapieren wurden durch die Banken nicht zeitgerecht durchgef\u00fchrt (z.B. Systemfehler im Onlinebanking, keine Real-Time Abrechnung der Kurse,\u2026)[\/su_nt_box]\n<p>In all diesen F\u00e4llen sollten Schadenersatzanspr\u00fcche gegen die Bank gepr\u00fcft werden und besteht dringender Handlungsbedarf f\u00fcr rechtliche Beratung- und Vertretung:<\/p>\n<h2>FAQ &#8211; Probleme mit dem Kreditvertrag:<\/h2>\n<p>Seitdem die Schweizer Notenbank den CHF vom Euro entkoppelt hat, ist es zu einer deutlichen Aufwertung des CHF bzw. einem Kursverfall des Euro gegen\u00fcber dem CHF um teilweise mehr als 20% gekommen; d.h. je nach Zeitpunkt des Einstieges in den CHF hat sich ihr aushaftender Kredit \u201e\u00fcber Nacht\u201c um zumindest 20% erh\u00f6ht, sofern zum dzt. Zeitpunkt eine R\u00fcckzahlung in Euro erfolgt.<\/p>\n<p>Dies kann auch f\u00fcr Sie beachtliche Auswirkungen haben, da bereits mehrere Banken angedeutet haben, Nachbesicherungen einzufordern oder Zwangskonvertierungen vorzunehmen. Gerade eine Zwangskonvertierung zum jetzigen Zeitpunkt, w\u00fcrde Ihnen m\u00f6glicher weise erhebliche finanzielle Nachteile bringen, weil der Kursverlust damit realisiert wird und gleichzeitig (zumeist) im Euro h\u00f6here Zinsen f\u00fcr die dann erh\u00f6hte Kreditsumme anfallen.<\/p>\n<h4>1. Die Bank fordert eine Nachbesicherung oder nimmt eine Zwangskonvertierung vor:<\/h4>\n<p>Oft ist in dem jeweiligen Kreditvertrag eine entsprechende Klausel enthalten, welche der Bank das Recht auf Nachbesicherung oder Konvertierung einr\u00e4umt. Gerade diese Klauseln sind jedoch nach der Rechtsprechung der Gerichte oft unzul\u00e4ssig und unwirksam.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df der Rechtsprechung bedarf es f\u00fcr eine wirksame Konvertierungsklausel, dass die Umst\u00e4nde, die zu einer Konvertierung durch die Bank f\u00fchren k\u00f6nnen, genau beschrieben und transparent sind.<\/p>\n<p>Die g\u00e4ngigen Konvertierungs- und Nachbesicherungsklauseln, die auf Kursverluste in der H\u00f6he von oft 10 bis 15 % als Ausl\u00f6ser f\u00fcr ein Nachbesicherungs- und Konvertierungsrecht der Bank abstellen, wurden von der Judikatur als nicht ausreichend transparent, zudem gr\u00f6blich benachteiligend und daher unzul\u00e4ssig beurteilt. Folge dieser Rechtsprechung ist, dass die Klauseln jeweils zur G\u00e4nze als ung\u00fcltig beurteilt wurden und die Konvertierung\/Nachbesicherung zu unterbleiben hat bzw. der daraus entstandene Schade von der Bank zu tragen ist.<\/p>\n[su_nt_box style=&#8221;green&#8221; closable=&#8221;un-closable&#8221;]Ein Anspruch auf Nachbesicherung oder einseitige Konvertierung besteht daher nur dann, wenn die jeweilige Klausel auf eine konkrete Erf\u00fcllungsgef\u00e4hrdung der Bank abstellt und transparent formuliert ist. Aus diesem Grund ist es jedenfalls ratsam, dass Ihr Kreditvertrag von uns \u00fcberpr\u00fcft wird.[\/su_nt_box]\n<p>Oftmals wird die Klausel unzul\u00e4ssig sein; in diesem Fall entf\u00e4llt sie ersatzlos und ist eine Zwangskonvertierung bzw. das Verlangen einer Nachbesicherung oder vorzeitige K\u00fcndigung des Kreditvertrages durch die Bank unzul\u00e4ssig und rechtswidrig; ggf. macht sich die Bank diesfalls schadenersatzpflichtig.<\/p>\n<h4>2. Die Bank hat nicht \u00fcber die Gefahr des Kursabsturzes aufgekl\u00e4rt:<\/h4>\n<p>Bei Abschluss des Fremdw\u00e4hrungskredits werden oft die Vorteile der Kreditaufnahme in der anderen W\u00e4hrung und die m\u00f6glichen Kursgewinne herausgestrichen. Nicht in jedem Fall wurde auf das m\u00f6gliche Risiko des Kursverlustes und dessen (wie sich nun herausgestellt hat) enormes Ausma\u00df eingegangen wodurch sich Anspr\u00fcche aus einer Fehlberatung ergeben k\u00f6nnen. Der Anspruch auf Schadenersatz verj\u00e4hrt jedoch nach drei Jahren ab Kenntnis der Schlechtberatung. Keinesfalls sollte mit dem aktiven Einschreiten soll nicht bis zum Ende der Frist gewartet werden! F\u00fcr ein erfolgreiches Handeln ist eine eingehende Pr\u00fcfung des Falles, Vorbereitung und Strategieplanung notwendig, was Zeit in Anspruch nimmt!<\/p>\n<p>Ob ein Schadenersatzanspruch besteht und wann dieser zu Verj\u00e4hren droht (die Erfahrung zeigt dass oftmals Anleger zu lange zuwarten bis Sie einen Rechtsanwalt aufsuchen und so Ihre Anspr\u00fcche unn\u00f6tig aufs Spiel setzten), oder sich nur das Risiko verwirklicht hat, das ohnehin bekannt und gewollt war, erfordert eine individuelle Pr\u00fcfung der Unterlagen und ein kl\u00e4rendes Beratungsgespr\u00e4ch.<\/p>\n<h4>3. Die Bank verrechnet \u00fcberzogene Geb\u00fchren bzw. unrichtige Wechselkurse:<\/h4>\n<p>Der deutsche Bundesgerichtshof hat k\u00fcrzlich eine Entscheidung betreffend Verbraucherkredite getroffen, die auch hierzulande von Bedeutung ist.<\/p>\n<p>Das H\u00f6chstgericht hat entschieden, dass Bearbeitungsgeb\u00fchren von Banken (meist 1-3 % des Kreditvolumens) f\u00fcr Verbraucherkredite unzul\u00e4ssig sind. Dabei wurde insbesondere hervorgehoben, dass diese Kosten der Bonit\u00e4tspr\u00fcfung im Interesse der Bank angefallen sind und es eine unangemessene Benachteiligung der Kunden\/Kreditnehmer ist, wenn diese die Kosten daf\u00fcr tragen m\u00fcssten. M\u00f6glicherweise l\u00e4sst sich diese Rechtslage auch auf allf\u00e4llige Bearbeitungsgeb\u00fchren f\u00fcr W\u00e4hrungskonvertierungen \u00fcbertragen!<\/p>\n<p>Die rechtliche Lage ist in \u00d6sterreich der in Deutschland grunds\u00e4tzlich vergleichbar; allerdings ging der Oberste Gerichtshof (\u201eOGH\u201c) bislang davon aus, dass die Bonit\u00e4tspr\u00fcfung, im Interesse beider Seiten vorgenommen wird und die Kosten vom Kunde\/Kreditnehmer zu tragen sind. Im jeweiligen Fall sollte jedoch \u00fcberpr\u00fcft werden, ob die Geb\u00fchren sich im Rahmen des Angemessenen halten und wirksam vereinbart sind. Gerade bei den Geb\u00fchren f\u00fcr einen W\u00e4hrungswechsel ist die Bindung an einen Prozentsatz der gewechselten Betr\u00e4ge jedoch zu hinterfragen.<\/p>\n<h4>4. Im Kreditvertrag ist oft eine Zinsklausel enthalten, die unzul\u00e4ssig oder unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ist:<\/h4>\n<p>Bei Zinsklauseln wird zwischen Zinsgleitklauseln (diese sehen eine automatische Anpassung der Zinsen an bestimmte ver\u00e4nderliche Bezugsgr\u00f6\u00dfen vor) und Zinsanpassungsklauseln (oder Zins\u00e4nderungsklauseln, diese r\u00e4umen einen Gestaltungsspielraum ein und berechtigen, den Zinssatz bei Ver\u00e4nderung der relevanten Bezugsgr\u00f6\u00dfen, im Allgemeinen der Refinanzierungsbedingungen am Geld- und Kapitalmarkt, nach billigem Ermessen einseitig anzupassen). Die Zinsanpassungsklauseln entsprechen dem Interesse der Banken, ihre Zinskonditionen mit den wechselnden Entwicklungen auf dem Geld- und Kapitalmarkt und der dadurch bewirkten \u00c4nderung der Refinanzierungsbedingungen abzugleichen.<\/p>\n<p>Der OGH legte fest, dass Zinsanpassungsklauseln in beide Richtungen (zweiseitig) ausgestaltet sein m\u00fcssen, sodass eine \u00c4nderung des Zinssatzes auch zugunsten des Kreditnehmers erfolgen muss, wenn z.B. das Zinsniveau sinkt oder sich die Refinanzierungsm\u00f6glichkeiten verbessern. Weiters m\u00fcssen die Klauseln entweder derart klar formuliert und berechtigt sein, dass klar abgegrenzt ist wann und wie eine Zinsanpassung zu erfolgen hat, oder es muss ein angemessener und klar definierter Ermessensspielraum vorliegen. In der Praxis wird dieses Ermessen jedoch zeitweise ausschlie\u00dflich zugunsten der Bank ausge\u00fcbt. Im Falle einer Refinanzierungsklausel bzw. einer \u00c4nderung des Zinssatzes aufgrund einer solchen Klausel empfiehlt sich somit deren kritische Pr\u00fcfung. Allf\u00e4llig zu viel bezahlte Zinsen verj\u00e4hren nach drei Jahren.<\/p>\n<h4>5. Die Bank hat bietet Ihnen eine \u201eKulanzl\u00f6sung\u201c an!?<\/h4>\n<p>Einige Betroffene Kreditnehmer berichten uns, dass von Banken sog. Kulanzl\u00f6sungen angeboten werden; das Spektrum reicht hierbei von einer (kostenlosen) R\u00fcckkonvertierung in zB den CHF oder im \u201eAnbot\u201c die Abrechnung nachtr\u00e4glich zu einem \u201ebesseren\u201c Kurs durch zu f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"color: #222222;\">Wir raten \u2013 ohne sich vorher rechtlich fundiert rechtlich beraten zu lassen &#8211; \u00a0von einen Gespr\u00e4ch mit dem Bankberater ab; Sie k\u00f6nnen davon ausgehen, dass die Banken Ihre (guten) Gr\u00fcnde haben, derartige Anbot zu unterbreiten;<span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span>m\u00f6glicherweise nehmen Sie sich dadurch die M\u00f6glichkeit danach rechtliche Schritte zu setzten, die vorher m\u00f6glich gewesen w\u00e4ren; \u2192 unser Tipp: <strong>Reden Sie mit uns bevor Sie das Gespr\u00e4ch mit der Bank suchen!<\/strong><\/p>\n<p>Gerne unterst\u00fctzen und beraten wir Sie in der Angelegenheit Ihres Kreditvertrages und stehen Ihnen f\u00fcr ein <strong>(ggf. kostenloses) erstes Gespr\u00e4ch<\/strong> (und auch eine nachfolgende m\u00f6gliche Rechtsvertretung) gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>*Neumayer, Walter &amp; Haslinger RA (idF NWHP) beh\u00e4lt sich die Ablehnung des Mandates zur kostenlosen Erstbegutachtung im Einzelfall vor; \u00a0die Erstberatung erfolgt auf nach Wahl von NWHP telefonisch oder pers\u00f6nlich!<\/em><\/p>\n<p><em>**Uns sind F\u00e4lle bekannt, in denen die Kreditvertragsbedingungen vorsehen, dass eine Konvertierung nur zu bestimmten Stichtagen m\u00f6glich ist; derartige Vertragsbedingen k\u00f6nnen f\u00fcr den Kreditnehmer gr\u00f6blich benachteiligend und daher unwirksam sein \u00e0 diesfalls h\u00e4tte die Bank eine Konvertierung noch vor der Aufwertung durchf\u00fchren m\u00fcssen, sofern es der Wunsch des Kreditnehmers war, zu konvertieren!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sollten auch Sie in den letzten Tagen besorgniserregende Nachrichten von Ihrer Hausbank erhalten haben oder bef\u00fcrchten m\u00fcssen, in K\u00fcrze welche zu erhalten, sind Sie nicht alleine: In den letzten Tagen haben sich eine Vielzahl von gesch\u00e4digten oder gef\u00e4hrdeten Schweizer-Franken-Kreditkunden an uns gewandt hat; die enorme Verteuerung des CHF bedeutet f\u00fcr einige Kreditnehmer eine existenzbedrohende Gefahr; [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[90,110],"tags":[],"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nwhp.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/910"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nwhp.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nwhp.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nwhp.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nwhp.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=910"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nwhp.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/910\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":920,"href":"https:\/\/www.nwhp.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/910\/revisions\/920"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nwhp.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nwhp.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nwhp.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}